
Auf der W&W 2026 richtet sich der Blick auf eine Uhr, die das Thema flacher Luxus-Sport neu auslegt: die Octo 37 Mikrorotor. Die reduzierte Geometrie des Octo-Gehäuses wirkt wie aus Kanten und Lichtflächen gebaut, zugleich bleibt alles streng kontrolliert und klar. Das Format 37 mm zielt auf präzise Proportionen und eine Präsenz, die nicht über Lautstärke funktioniert.
Im Zentrum steht der Mikrorotor als konstruktiver Ansatz: Automatikaufzug ohne wuchtige Aufbauhöhe, mit freier Sicht auf Architektur und Finissierung. So entsteht eine Uhr, die Technik nicht versteckt, sondern ordnet – mit Linien, die vom Zifferblatt bis zur Gehäusekante dieselbe Sprache sprechen.
Die Octo 37 Mikrorotor passt zu einem Messejahr, in dem Details mehr zählen als Effekte: Kanten, Übergänge, Oberflächen, das Spiel von satinierten und polierten Partien. W&W 2026 liefert damit eine Bühne für ein Modell, das über Maß, Mechanik und Gestaltung definiert wird.
W&W 2026: Octo 37 Mikrorotor
Auf der W&W 2026 rückt die Octo 37 Mikrorotor eine vertraute Form in ein neues Maß: 37 mm wirken am Handgelenk präzise, ohne die kantige Architektur der Octo zu entschärfen. Das Gehäuse bleibt flach und scharf gezeichnet, die Proportionen wirken ruhiger als bei größeren Varianten.
Der Kern ist ein Automatikwerk mit Mikrorotor, das die Bauhöhe senkt und trotzdem einen freien Blick auf die Brücken zulässt. Statt eines großen Rotors, der ständig Teile der Dekoration verdeckt, rotiert eine kompakte Schwungmasse bündig im Werk. Dadurch entsteht mehr sichtbare Fläche für Schliffe, Kanten und die technische Geometrie, die diese Linie seit Jahren prägt.
Gehäuse und Tragegefühl
- 37-mm-Format für schmalere bis mittlere Handgelenke, ohne „Mini“-Anmutung.
- Mehrkant-Lünette mit klaren Facetten, die Licht hart bricht und das Profil betont.
- Integriertes Bandkonzept: Übergänge wirken wie aus einem Block gearbeitet.
Am Zifferblatt setzt die Octo 37 Mikrorotor auf Struktur statt Überladung. Feine Rasterung, applizierte Indizes und eine schlanke Minuterie sorgen für Orientierung; Zeiger bleiben flach, um die Silhouette zu bewahren. Je nach Ausführung variiert die Wirkung stark: matte Töne wirken grafisch, während Satinierungen das kantige Spiel der Flächen verstärken.
Mikrorotor: Mechanik auf Sicht
- Platzgewinn: Der Mikrorotor liegt in einer Aussparung und baut weniger hoch als ein Zentralrotor.
- Ästhetik: Mehr Werkansicht, weniger „Abdeckung“ bei Blick durch den Saphirglasboden.
- Aufzug: Gleichmäßige Bewegung, abgestimmt auf das flache Kaliber und die Masse des Rotors.
Die Werkfinissierung richtet sich an Liebhaber von Kantenarbeit: saubere Anglierungen, gleichmäßige Streifen und klar definierte Schraubensitze. Gerade bei einem Mikrorotor-Kaliber fällt jede Unsauberkeit schneller auf, weil der Blick ungehindert über größere Flächen gleitet.
Für den Alltag zählt neben der Optik auch die Bedienung. Die Krone bleibt schlank, aber griffig; Aufzug und Zeigerstellung sind präzise abgestimmt, ohne spürbares Spiel. Das Band schmiegt sich eng an, sodass die Uhr trotz kantiger Linien weich abrollt.
Als W&W-Neuheit spielt die Octo 37 Mikrorotor ihre Stärke über Proportionen, Technik und Sichtbarkeit aus: flach, klar, mechanisch offen. Wer die Octo-Form mag, aber ein kompakteres Format sucht, findet hier eine Variante, die nicht nach Kompromiss aussieht.
Gehäuse und Proportionen der Octo 37: Maße, Materialoptionen und Tragekomfort am Handgelenk
Die Octo 37 Mikrorotor bleibt der markanten Octo-Geometrie treu, wirkt am Arm jedoch überraschend schlank: 37 mm Durchmesser treffen auf eine flache Bauhöhe, die unter Hemdmanschetten kaum aufträgt. Die kantig gefassten Flächen und die klare Abfolge der Facetten strecken das Profil optisch, während die kurze, sauber integrierte Anstoßpartie das Gehäuse näher an das Handgelenk rückt. So erscheint die Uhr präsenter als eine runde 37-mm-Uhr, ohne wuchtig zu wirken.
Bei den Materialoptionen stehen je nach Ausführung Satinierung und feine Politurkanten im Vordergrund, damit das Licht an den typischen Stufen sauber bricht und die Architektur lesbar bleibt. Titan reduziert das Gewicht spürbar und fühlt sich am Arm eher „trocken“ und unaufdringlich an, Edelstahl bringt eine dichtere Haptik und eine etwas kühlere Präsenz; Edelmetallvarianten setzen stärker auf Wärme und Glanz, ohne die Grundform zu verändern. Entscheidend ist die Verarbeitung der Kanten: leicht gerundet an den Berührzonen, präzise gezogen an den Sichtkanten, damit nichts kratzt, aber die Octo-Schärfe erhalten bleibt.
Am Handgelenk zahlt sich die Kombination aus kompakter Breite, flachem Aufbau und ausbalancierter Masse aus: Die Uhr sitzt stabil, kippt kaum und verteilt ihr Gewicht gleichmäßig, besonders bei gut konturiertem Boden und sauber anschmiegenden Bandgliedern. Für schmale Handgelenke wirkt die 37-mm-Auslegung harmonisch, weil die Anstöße nicht überstehen; bei mittleren Handgelenken entsteht ein sportlich-eleganter Eindruck mit klarer Kante. Wer viel tippt oder lange am Schreibtisch sitzt, merkt den Komfort vor allem daran, dass die Octo nicht am Handrücken anstößt und sich beim Bewegen nicht „mitdreht“.
